Mein erotischer Traum (Teil 1)

Ich sitze in meinem Esszimmer und trinke meinen Kaffee. Immer wieder wandert mein Blick auf den Bildschirm, in der Hoffnung dort eine Nachricht von Dir zu finden. Nachrichten bekommen ich genug heute. Die meisten enthalten plumpe Anmachsprüche und eindeutige Aufforderung zum Sex. Aber diese Nachrichten interessieren mich nicht. Ich bin schon ein wenig frustriert und hole mir einen neuen Kaffee. Als ich wieder auf mein Lappi schaue, sehe ich auch schon eine Nachricht. Voller Vorfreude klicke ich drauf und stelle erfreut fest, das Du mir zurück geschrieben hast…

Wir kennen uns nicht. Aber wir schreiben beide drauf los. Wir beginnen mit den üblichen Höflichkeiten, aber schnell wird mir klar das Du die Frau bist der ich mein Herz ausschütten kann. Meine Storys hast Du gelesen und bringst mir eine Menge Verständniss rüber. Irgendwann schnappe ich mir meinen Laptop und verschwinde ins Schlafzimmer. Ich möchte in Ruhe mit Dir schreiben. Mein Mann folgt mir mit seinem Pc. Wir legen uns ins Bett und jeder ist mit seinem Pc beschäftigt.

Ich sage ihm, wie sehr Du mich verwirrst und anziehst. Ich schäme mich ein wenig. Er beruhigt mich und muntert mich sogar auf, weiter mit Dir zu schreiben. Irgendwann tauschen wir Zärtlichkeiten aus und mir wird ganz kribbelig im Bauch. Das mein Mann neben mir liegt und alles mitlesen könnte, wenn er wollte, stört mich nicht. Im Gegenteil…das hat einen gewissen Reiz.

Mein erotischer Traum (Teil 1)

Ich geniesse es so sehr mit Dir zu schreiben. Doch irgendwann musst Du offline gehen. Ich bin traurig, aber mir ist klar das man nicht nur in Träumen leben kann. Wir verabschieden uns mit einem „Kuss“ und einem „Ich hab Dich lieb“ und verabreden uns mehr oder weniger für den nächsten Tag hier…

Ich lese das geschriebene immer und immer wieder. Es macht mich wahnsinnig. Eine Frau bringt mich um den Verstand. Ich stelle mein Laptop zur Seite und sinke in mein Kissen zurück.Ich schliesse meine Augen und fange an zu träumen…

Winkend stehst Du am Bahnsteig. Dein Lächeln verrät mir, das Du Dich genau so auf unser Wochenende freust wie ich. Ich nehme meinen Koffer, den mein Mann mir gepackt hat, meine Handtasche und laufe richtung Türe. Der Zug wird immer langsamer und bleibt schliesslich stehen. Ich steige aus, schau ein Stück zurück und da sehe ich Dich auch schon.

Zwischen all den anderen läufst Du auf mich zu. Ich stelle meinen Koffer ab. Du stehst vor mir und wir nehmen uns in den Arm. Noch bevor ich richtig nachdenken kann, küssen wir uns leidenschaftlich. Meine Zunge sucht Deine und sie führen einen heissen Tanz auf. Das die Leute uns anstarren ist mir total egal. Meine Hand streicht Dir eine Haarsträhne aus der Stirn und streichelt langsam über Deine Wange. Es ist so schön Dich live zu sehen und zu berühren.

Bevor wir hier am Bahnsteig übereinander herfallen, nimmst Du meine Hand und ziehst mich richtung Ausgang. Wir nehmen uns ein Taxi, Du nennst dem Fahrer die Anschrift die mein Mann Dir mitgeteilt hat.

Während der Fahrt küssen wir uns wieder. Erst ganz verspielt, sanft und dann immer leidenschaftlicher. Du machst mich still auf den Blick des Fahrers aufmerksam. Ich muss schmunzeln. Der arme… In seinem Auto kocht die Leidenschaft zweier Frauen über und er muss sich aufs fahren konzentrieren. Das heizt uns noch mehr an.

Ich bin froh, das ich das Sommerkleid mit den Spaghettiträgern, das mein Mann mir rausgelegt hat, angezogen habe. Der eine Träger ist mir von der Schulter gerutscht. Du nutzt das aus und küsst meine Schulter. Deine Lippen wandern hoch zu meinem Hals, bedeckst ihn mit Deinen küssen. Deine Zunge streicht meinen Hals lang. Immer weiter hoch, ich zittere vor Lust und Verlangen. Du knabberst und leckst an meinem Ohrläppchen und beisst zärtlich hinein.

Meine Hände streicheln über Deinen Rücken zu deinen Schulter. Sie wandern frech nach vorne zu Deinem Bauch, hoch zu deinen Brüsten. Unter meinen Fingern spüre ich wie sich deine Nippel langsam aufrichten. Ich vergrabe meine Hände in Deiner wundervollen Löwenmähne, während ich Dich küsse. Meine Zunge fährt über Deinen Mund und ich knabber an Deinen Lippen. Ich will Dich so sehr.

Mein erotischer Traum (Teil 1)

Während ich mir vorstelle, wo ich Dich noch küssen könnte, hält das Taxi. Du bezahlst den Fahrer, kleine Schweissperlen glänzen auf seiner Stirn. Woher das wohl kommt? An der Hitze in diesem Juli liegt es sicher nicht, denn der Wagen hat eine Klimaanlage. Du lächelst ihn frech und verführerisch an, bedankst Dich für die angenehme Fahrt und wir steigen aus.

Hand in Hand stehen wir vor dem Hotel. Wow. Mein Mann hat nicht zuviel versprochen. Was hat er beim Abschied, als er mir die Tränen weggewischt hat gesagt? „Ich schenke Dir dieses eine Wochenende mit Ihr. Geniesse es. Finde Dich. Und ich hoffe, Dich am Sonntag, als meine Frau wieder in meine Arme schliessen zu können.“

Es war so furchtbar. Der Abschied von ihm, als wenn er für immer wäre. Doch ich versuche das abzuschalten. Mein Mann hat recht. So geht es nicht weiter. Ich muss endlich heraus finden was ich will und wer ich bin. Eine SMS von ihm hat mich schliesslich beruhigt und ich freue mich auf das Wochenende, das vor mir liegt. Dein leichtes Ziehen Richtung Hoteleingang holt mich in die Realität zurück.

Am Empfang meldest Du mich an. Ich bin überrascht, als ich höre, dass in meinem Zimmer schon alles vorbereitet ist. Der Page nimmt meinen Koffer und will mich in mein Zimmer bringen. Als ich ihm folgen will,merke ich, das Du stehen bleibst. Verwirrt schaue ich Dich an. Du küsst mich noch einmal und verabschiedest Dich. Mir schiessen die Tränen in die Augen, aber Du versicherst mir, das wir uns zum Abendessen wieder sehen.

Du drehst Dich um und gehst. Ich blicke Dir hinterher. Schaue Dich genau an. Wie schön Du bist. Deine Haare sind offen. Du trägst eine Hautenge Jeans, die Deinen Po super zur Geltung bringt und ein fliederfarbendes Trägertop. Die schwarzen Träger Deines BHs schauen etwas heraus und ich merke wie erregt ich bin, als Du auf Deinen Pumps davon läufst. Ein Räuspern erinnert mich aber daran, wo ich bin. Ich dreh mich um und folge dem Pagen.

Im Aufzug beobachte ich ihn mit einem Seitenblick. Wie jung mag er sein? Auf seinem Namensschild steht Jacob. Ich schätze Jacob auf Anfang 20 . Süß ist er. Verdammt gutaussehend. Und was für ein Oberkörper. Ich schütettel meinen Kopf. Himmel was ist denn los mit mir? Triebgesteuert oder was?

Der Aufzug hält und Jacob bring mich in mein Zimmer. Er stellt meinen Koffer ab und zeigt mir das Zimmer. Da ist die Terrasse, dort der Kühlschrank, der auf den Wunsch meines Mannes mit meiner Lieblingssorte Sekt bestückt ist. Einige ausgewählte Sorten Schokolade. Er weiss, wie sehr ich Schokolade, natürlich gut gekühlt, mag.

Jacob fragt, ob er das Zimmermädchen rufen soll, damit sie sich um mein Bad kümmern kann. Fragend blicke ich ihn an und Jacob erklärt, dass sie den Auftrag von meinem Mann haben. Ich bringe nur ein „OK“ zustande und setze mich aufs Bett. Was passiert hier eigentlich? Mein Mann scheint genaue Anweisungen gegeben zu haben. Aber warum? Und was erwartet mich noch alles?

Während ein Zimmermädchen kommt und sich um mein Badewasser kümmert, beschliesse ich mich überraschen zu lassen. Viel mehr bleibt mir hier, in der Fremde auch nicht. Ich lege meinen Koffer auf das grosse Doppelbett und öffne ihn. Als ich den Inhalt des Koffers sehe muss ich schlucken. Mein Mann hat drauf bestanden ihn für mich zu packen. Ich finde mein langes schwarzes Abendkleid mit den dünnen Trägern, das er mir zu Weihnachten geschenkt hat. Schwarze halterlose Strümpfe mit breiter Spitze. Eine wundervolle trägerlose Corsage mit viel Spitze, die hinten geschnürrt wird. Ein schwarzer String ebenfalls aus Spitze und meine hochhackigen schwarzen Pumps die er so gerne an mir sieht.

Mir wird warm, ich öffne mein Kleid, schiebe die Träger über die Schultern und lasse es achtlos auf den Boden fallen. Ich öffne meinen BH und auch der fällt zu Boden, gefolgt von meinem String. Auf dem Bett liegt ein weisser Bademantel in den ich mich nun hülle und laufe ins Bad. Das Zimmermädchen dreht gerade das Wasser ab und fragt mich ob ich noch einen Wunsch habe. Hab ich den denn? Ich verneine und sie verlässt mein Zimmer.

Ich schaue mich um. Das Bad wird von Kerzenschein erhellt. An der Wanne steht ein kleiner Tisch. Auf dem steht eine Flasche Sekt und ein halbgefülltes Glas. Ich nehme einen Schluck. Ich streife den Bademantel ab, lasse ihn einfach fallen und steige ins Wasser. Es ist herrlich und duftet verführerisch. Ich greife nach meinem Sektglas und erst jetzt sehe ich den Brief der dort auf dem Tisch liegt. Ich erkenne die Handschrift meinem Mannes und öffne ihn. Das Blatt, dass ich in den Hände halte gleicht einem Programmablauf. Um 16 Uhr Ankunft Hotel, 18 .30 Heisses Bad, 18 Uhr Abendessen mit IHR…

Ich muss lachen. Also hat er tatsächlich alles geplant und auch noch Stichpunktartig für mich zusammen gefasst. Mir bleibt bis zum Abendessen also noch Zeit. Ich geniese das Bad und meinen Sekt dazu in vollen Zügen. Die Angst habe ich mittlerweile abgelegt. Ich bin freudig erregt und gespannt was noch alles kommt. Ich seife meinen Körper mit Lavendel-Duschgel ein. Raieren fällt weg, denn das hat mein Mann heute morgen noch selber übernommen. Ich dusche mich mit sehr heissem Wasser ab.

Ich wickel mich in ein grosses Badetuch und laufe mit nackten Füssen ins Schlafzimmer. Was ich anziehe weiss ich schon. Das lange Schwarze. Ich lasse das Handtuch fallen und creme meinen nackten Körper ein. Um das angenehmer zu gestalten mache ich das Radio an. Keine Ahnung was das für ein Sender ist, aber es läuft Kuschelmusik. Perfekt. Während Eros durch das Zimmer klingt, ziehe ich meinen String an. Ich nehm die Corsage in die Hand und öffne Häkchen für Häkchen. Ich frage mich, wie ich das Teil alleine geschnürrt kriegen soll. Aber als ich sie anlege und die Häkchen wieder verschliesse, merke ich das sie perfekt sitzt. Liebevoll denke ich an meinen Mann.

Ich nehme die Strümpfe in die Hand. Ob die wohl passen und auch nicht rutschen? Besonders mögen tue ich diese Dinger nicht. Aber ich ziehe sie langsam über den Fuss und streife sie über meine Beine. Jetzt stehe ich da, in String, Corsage und diesen wahnsinnigen Halterlosen Strümpfen. Ein Blick in den Spiegel bestätigt mir…Ja ich sehe gut aus und die neue Wäsche, ein Geschenk von dem ich bis jetzt nichts wusste, passt perfekt. Ich streife mein Kleid über, das bis auf den Boden geht und schlüpfe in die Pumps. Jetzt gefalle ich mir richtig gut. Ich blicke weiter in den Spiegel, dreh mich und ja ich bewundere mich…

Plötzlich klopft es an der Zimmertüre …


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